Kinder, Kinder – Entspannung!!!

Entspannung pur

ein paar Qigong-Übungen für zu Hause. Qi (sprich „Chi“) hat viele Bedeutungen und kann am besten mit „Lebensenergie“ übersetzt werden. „Gong „bedeutet so viel wie „Üben“ oder „Dranbleiben“. Du kannst sie jeder Zeit ausführen auch in der Natur, vielleicht machen Mama, Papa und Geschwister mit. ☺Vielleicht entdeckst du eine Lieblingsübung, das wäre toll und wir freuen uns auf Deine Erzählungen

  1. Schüttelübung

Vielleicht kannst du dich noch an diese Basisübung erinnern, welche wir an einem Montag am Ende der Kinderkonferenz mit der Trommelmusik durchgeführt haben. Du kannst sie auch ohne Musik machen oder du hast eine Trommelmusik? Durch das Schütteln lockert sich der ganze Körper.

  1. Du bist eine Blume

Das ist eine längere Übung, gestaltet als kleine Geschichte, welche wir in der letzten Entspannungs- AG am Freitag gemacht haben. Im Qigong haben viele Übungen einen bildhaften Namen. Für diese Übung brauchst du Mama oder Papa, und bittest sie, auf YouTube die Geschichte anzuschauen und auch gleich mitzumachen. https://www.youtube.com/watch?v=s6rTv5KdfOQ

  1. Der Tiger setzt zum Sprung an

Der Tiger ist ein gefährliches Tier. Er ist groß und stark, dabei geschmeidig und leise wie eine Katze. Wenn er eine Beute ausfindig gemacht hat und zum Sprung ansetzt, dann bekommen alle Tiere Angst. Wenn du mal deinen Ärger Ausdruck verleihen möchtest, dann ist diese Übung toll. Mama und Papa können gleich mitmachen, das macht großen Spaß und hinterher wir ordentlich gelacht ☺

Ausführung: Du stehst im schulterbreiten Stand. Die Füße zeigen etwas nach innen, Beine sind locker und die Arme hängen seitlich am Körper hinab. Geh etwas in die Hocke und mach dich sprungbereit. Stell dir einen Tiger vor, der auf der Lauer liegt. Viel Spaß:)

  1. Atemübung für Kinder

Ich atme. Ich atme tief ein und lange aus. Frische Kraft erfüllt mich und alles, was mich stört, ärgert oder was mir weh tut, atme ich aus. Wenn ich einatme, lächle ich, wenn ich ausatme, fühle ich mich leicht wie eine Feder. Wenn ich einatme, werde ich ganz ruhig. Wenn ich ausatmen, fühle ich, dass sich ihn mir alles leicht anfühlt. Wenn ich einatme, dann erlebe ich mit all meinen Sinnen diesen Augenblick. Und wenn ich ausatme, dann freue ich mich, dass es diesen Augenblick gibt.

Zum Schluss noch eine Yogaübung: Ein gefährlicher Löwe

Die Ausgangshaltung ist der Fersensitz. Du neigst dich nach vorn und reißt Mund und Augen ganz weit auf, streckst die Zunge heraus und brüllst „wie ein gefährlicher Löwe“.

Die Kinder der Entspannungs-AG können sich vielleicht auch noch an weitere Haltungen wie die Katze, die Schlange, den Hund, den Schmetterling, den Mond, den Berg und den Himmel erinnern. Euch viel Freude ☺